Baden-Württemberg - Gebiet Swerdlowsk, Jekaterinburg, St. Petersburg

Partnerschaft seit 1991

Seit Jahren ist das Land Baden-Württemberg mit Russland eng im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich verbunden.

Die Partnerschaft zwischen den Regionen Baden-Württemberg und dem Swerdlowsker Gebiet besteht bereits seit 1991 und schließt unter anderem die Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit und Demographie, Aus- und Weiterbildung, Energie und Umweltschutz, Verkehrsinfrastruktur und Logistik, Maschinenbau und Produktionstechnik ein.

Des Weiteren bestehen 54 Hochschulkooperationen zwischen baden-württembergischen und russischen Hochschulen. Die Eberhard-Schöck-Stiftung in Baden-Baden hat unter gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium des Swerdlowsker Gebiets Standards für Handwerksberufe mit „Europaniveau“ entwickelt und in der Ausbildungspraxis erprobt. In diesem Zusammenhang nimmt vor allem die Kooperation zwischen baden-württembergischen und russischen Hochschulen einen besonderen Stellenwert in den bilateralen Beziehungen ein. So hat sich zum Beispiel auch die Zusammenarbeit zwischen der Universität Jekaterinburg und der Landesakademie in Calw hervorragend entwickelt. 

Seit 1998 haben etwa 2000 russische Manager im Rahmen des laufenden Programms zur Managerausbildung oder ein Praktikum an etwa 600 Unternehmen in Baden-Württemberg unternommen. Das Programm setzt das so genannte Präsidentenprogramm der Russischen Förderation zur Ausbildung russischer Manager um, an dem sich Deutschland als größter bilateraler Geber beteiligt.

Die Hochschule Esslingen hat in Moskau MBA-Programme in Zusammenarbeit mit FESTO Russland und dem Moscow Power Engineering Institute durchgeführt. Schulpartnerschaften bzw. -projekte bestehen unter anderem zwischen der Kaufmännischen Schule Sigmaringen mit der Peter-Schule in Sankt Petersburg, dem Leibniz-Gymnasium Stuttgart mit dem Städtischen Gymnasium Nr. 75 in St.Petersburg und der Reinhold- Nägele-Realschule in Weinstadt mit der Schule Nr. 130 in Jekaterinburg.

Im Rahmen der engen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Russland bestehen schon heute acht Partnerschaften auf kommunaler Ebene darunter Stuttgart und Samara, Tübingen und Petrosavodsk, Villingen-Schwenningen und Tula, Pforzheim und Irkutsk. Eine wichtige verbindende Rolle spielen hierbei die Fraunhofer-Gesellschaft, die Alexander-Humboldt-Stiftung und die deutsche Forschungsgemeinschaft sowie der Deutsche Akademische Austauschdienst.

www.honorarkonsulatrussland.de/kulturelle_beziehungen.php
www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/wirtschaftsstaatssekretaer-drautz-in-jekaterinburg/