Podiumsdiskussion zum "2+4-Vertrag" am 20. Oktober 2020

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Die Gorbatschow-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Deutsche Historische Institut veranstalten im Rahmen des Deutschlandjahres 2020-2021 in Russland am 20. Oktober 2020 von 16.00 – 18.00 Uhr (deutsche Zeit) eine Podiumsdiskussion zum "2+4-Vertrag“.

Die Unterzeichnung des Vertrages, am 12. September 1990, jährte sich in diesem Jahr zum dreißigsten Mal.  Der Vertrag bildete die Grundlage für die Herstellung der deutschen Einheit und ist darüber hinaus für die gegenwärtige Friedensordnung in Europa bedeutend.
Die Podiumsdiskussion bringt noch einmal prominente und einflussreiche Vertreter der damals beteiligten sechs Staaten zusammen, die die Verhandlungsprozesse aus damaliger und heutiger Sicht beleuchten können.
Die Podiumsdiskussion findet in der Gorbatschow-Stiftung in Moskau statt und wird von dort aus moderiert und übersetzt. Die Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA werden über Video zugeschaltet werden. Die Gesprächsrunde wird per Live-Streaming mit Chatfunktion über YouTube und Zoom ausgestrahlt.
Wir laden Sie sehr herzlich zur Teilnahme ein. Es ist keine Registrierung erforderlich.  Nachfolgend finden Sie die Links zur Teilnahme an der Veranstaltung im ZOOM sowie am live-streaming in YouTube.

ZOOM: zoom.us/j/98175445219

Für Deutsch: www.youtube.com/watch

Für Russisch: www.youtube.com/watch

Für Englisch: www.youtube.com/watch

Programm:

Grußworte
Präsident Michail Gorbatschow (angefragt) / Olga Michailowna Zdrawomyslowa – Geschäftsführerin der Gorbatschow-Stiftung
Dr. Thomas Kunze, Leiter des Auslandsbüros und Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Russische Föderation
Dr. Sandra Dahlke, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Moskau

Teilnehmer der Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Horst Teltschik – u.a. 1983-1990 Stellv. Chef des Bundeskanzleramts, Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl in Fragen der Außenpolitik und Verteidigung,
Robert Zoellick – u.a. 1989 bis 1992 Berater des US-Außenministeriums,
Karen Karagezyan – u.a. 1983 bis 1991 Berater der Abteilung für Auslandsinformationen des Zentralkomitees der KPdSU, später Bereichsleiter der Abteilung für Ideologie des Zentralkomitees der KPdSU,
Markus Meckel – u.a. 1990 Außenminister der DDR,
Sir Rodric Quentin Braithwaite – u.a. 1988 bis 1992 britischer Botschafter in der Sowjetunion bzw. in der Russischen Föderation,
Élisabeth Guigou – u.a.  1990 bis 1993 delegierte Ministerin für Europäische Angelegenheiten,
Pavel Palaschtschenko, u.a. Dolmetscher von Michail Gorbatschow und Eduard Schewardnadse, insbesondere bei US-UdSSR-Verhandlungen am Ende des Kalten Krieges.

Moderatoren
Dr. Thomas Kunze – deutscher Zeithistoriker, Leiter des Auslandsbüros und Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Russische Föderation
Dr. Matthias Uhl – deutscher Zeithistoriker, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Historischen Instituts in Moskau

Für Rückfragen zur Veranstaltung stehen wir Ihren sehr gerne zur Verfügung unter
anna.smolina@kas.de / Maria.Tschassowskaja@dhi-moskau.org.  


© Anna Smolina, Konrad-Adenauer-Stiftung

 

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