„Lockdown der Beziehungen“ - Kann es einen Neustart im deutsch-russischen Verhältnis geben?

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Diskussionsrunde in besonderen Zeiten mit besonderen Diskutierenden: Christiane Hoffmann (SPIEGEL), Alexander Rahr (Politologe) und Michael Thumann (DIE ZEIT) besprechen mit dem Moderator Hermann Krause (vormals ARD, jetzt Kriegsgräberfürsorge Russland) miteinander, was uns die aktuelle Zeit beschert.

Die Wahl in den USA ist gelaufen, dennoch bleibt vieles unklar. Wie werden sich in den nächsten vier Jahren die russisch-amerikanischen Beziehungen gestalten? Wird sich die Rüstungsspirale weiterdrehen oder wird sich – wie einst unter Michail Gorbatschow – ein „Neues Denken in der Außenpolitik“ durchsetzen?

Hinzu kommen die Causa Nawalny, der Mord im Tiergarten, Cyberangriffe und Putins Politik im Nahen Osten. Anderseits „brennt“ es in der russischen Nachbarschaft an allen Ecken. Die Demonstrationen in Belarus hören nicht auf, in Kirgisien fand innerhalb einer Woche ein vollständiger Machtwechsel statt, Aserbaidschan und Armenien kämpfen um Berg Karabach.

Es diskutieren:

Christiane Hoffmann
Autorin im Hauptstadtbüro des SPIEGEL

Michael Thumann
Außenpolitischer Korrespondent, DIE ZEIT

Alexander Rahr
Politologe, Deutsch-Russisches Forum e.V.

Hermann Krause, ehemaliger  ARD-Hörfunkkorrespondent in Moskau und jetziger Leiter der Kriegsgräberfürsorge in Russland, diskutiert mit unseren Gästen und geht mit ihnen auf diverse Fragestellungen ein: Folgt der „Eiszeit“ zwischen Berlin und Moskau nun der vollständige Lockdown? Wie kann der Dialog in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie wieder aufgenommen werden? Präsident Putin bezeichnete jüngst auf dem Valdai-Forum die deutsch-russischen Beziehungen als stabil und sehr gut. Lässt sich trotz aller Differenzen darauf aufbauen?

Hier geht es zur Aufzeichnung der Premiere unserer Reihe „Russland im Gespräch“: https://www.youtube.com/watch?v=-9HuyDFFDG8&feature=youtu.be

 

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