Zollverein erinnert an die dunkle Seite des Bergbaus im Zweiten Weltkrieg

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Am UNESCO-Welterbetag, 6. Juni 2021, wird auf der Kokerei Zollverein eine Gedenktafel für die Opfer der Zwangsarbeit im Ruhrbergbau und auf Zollverein enthüllt. Kolloquium im Livestream

Essen. Auf ein düsteres Kapitel der Geschichte blickt die Stiftung Zollverein am diesjährigen UNESCO-Welterbetag. Am Sonntag, 6. Juni 2021, wird auf der Kokerei Zollverein eine Gedenktafel für die Opfer der Zwangsarbeit im Ruhrbergbau und auf Zollverein während des Zweiten Weltkriegs enthüllt.

Zwangsarbeiter sollten ab 1941 die zum Fronteinsatz einberufenen Bergleute ersetzen. Die Kriegsgefangenen und Zivilisten – unter anderem aus der Sowjetunion, Polen, Frankreich und Italien – machten fast ein Viertel der Gesamtbelegschaft in den Ruhrgebietszechen aus. Der Arbeitseinsatz verlief zum großen Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen.Viele überlebten nicht oder blieben ihr Leben lang gezeichnet. 

Der Verein lädt Sie zur presseöffentlichen Enthüllung der Gedenktafel ab 12 Uhr ein.

Unten finden Sie Einladung sowie Informationen zum Programminhalt.

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