Links und Hinweise

Hier finden Sie Informationen zu unseren Partnern sowie nützlichen Links und Hinweisen im Bereich der kommunalen und regionalen Partnerschaft.

Deutsche Kommunalverbände

Deutscher Städtetag

  • Der Deutsche Städtetag vertritt aktiv die kommunale Selbstverwaltung. Er nimmt die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen Organisationen wahr.
  • Der Deutsche Städtetag berät seine Mitgliedsstädte und informiert sie über alle kommunal bedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen.
  • Der Deutsche Städtetag stellt den Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern her und fördert ihn in zahlreichen Gremien.
  • Weitere Informationen zu Aufgaben, Zielen, Arbeitsweise etc. finden Sie auf dem Flyer des Verbandes.

(Quelle: Deutscher Städtetag)
 

Deutscher Städte- und Gemeindebund

Der DStGB vertritt die Interessen der deutschen Städte und Gemeinden auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

Durch 17 Mitgliedsverbände sind 11 000 große, mittlere und kleinere Kommunen über den DStGB organisiert und vernetzt. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund arbeitet parteiunabhängig und ohne staatliche Zuschüsse. Die Besetzung der Organe orientiert sich an dem Votum der Wähler bei den Kommunalwahlen.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund arbeitet als:

  • Kommunale Interessenvertretung: Durch kontinuierliche Kontaktpflege zu politischen Entscheidungsträgern auf Bundesebene und in der Europäischen Union und die gezielte Einbindung kommunalrelevanter Themen und Positionen in politische Entscheidungsprozesse.
  • Kommunales Informationsnetzwerk: Durch Sensibilisierung und  Mobilisierung von Politik und Öffentlichkeit für kommunalpolitische Interessen mittels Medienarbeit und Veranstaltungen.
  • Kommunale Koordinierungsstelle: Für den permanenter Erfahrungs- und Informationsaustausch unter den siebzehn Mitgliedsverbänden.
  • Kommunales Vertretungsorgan: Durch Repräsentation in zentralen Organisationen, die kommunalen Interessen dienen oder sie fördern.

(Quelle: Deutscher Städte- und Gemeindebund)
 

Deutscher Landkreistag

Der Deutsche Landkreistag (DLT) ist der Zusammenschluss der 294 deutschen Landkreise auf Bundesebene. Seine unmittelbaren Mitglieder sind die Landkreistage der 13 Flächenländer, die sich für die Kommunalbelange in ihrem jeweiligen Bundesland einsetzen. Er vertritt drei Viertel der kommunalen Aufgabenträger, rund 96 % der Fläche und mit 55 Mio. Einwohnern 68 % der Bevölkerung Deutschlands. 

Außerdem vertritt der Deutsche Landkreistag die Gemeinwohlbelange und unterscheidet sich daher von anderen Vereinigungen wie wirtschaftlichen Interessengruppen, da die Landkreise politische Verantwortung für die Bürger tragen. Die zentrale Aufgabe des Deutschen Landkreistages besteht darin, die den Landkreisen grundgesetzlich verbürgte Garantie der kommunalen Selbstverwaltung zu fördern, den Erfahrungsaustausch unter den Landkreisen zu pflegen und die gemeinsamen Belange der kommunalen Körperschaften gegenüber Staat und Öffentlichkeit zur Geltung zu bringen.

Weitere Informationen zur Arbeit des Deutschen Landkreistags finden Sie hier.

(Quelle: Deutscher Landkreistag)


Russische Kommunalverbände

Verband russischer Städte (Союз Российских Городов)

Der Verband russischer Städte wurde am 13. März 1991 gegründet, um die Bildung und Entwicklung der lokalen Selbstverwaltung in der Russischen Föderation zu fördern. Heute umfasst sie 87 kommunale Entitäten der Russischen Föderation, von denen 69 Zentren der konstituierenden Instanzen der Russischen Föderation sind.

Ziele:

  • Ein positives Image der Städte schaffen. 
  • Den staatlichen Behörden die wirtschaftlichen und ökonomischen Interessen der Städte deutlich machen.

Hauptaufgaben: 

  • Förderung der nachhaltigen Entwicklung der Städte - insbesondere beim Wirtschaftswachstums und der sozialen Entwicklung 
  • Analyse der sozioökonomischen Entwicklung von Städten, um vielversprechende Entwicklungsbereiche zu identifizieren und Bedingungen für deren Umsetzung zu schaffen. 
  • Unterstützung der Bundesbehörden bei der Entdeckung und Nutzung des Potenzials der Städte als "Wachstumsmotoren" für die sozioökonomische Entwicklung des Staates.
  • Austausch zwischen den Mitgliedsstädten der Union organisieren und fördern.
  • Entwicklung von Vorschlägen an Mitgliedsstädte der Union und Behörden auf allen Ebenen, um die wirksame Umsetzung der sozioökonomischen Entwicklung der Städte zur Verbesserung des Lebensstandards in der Russischen Föderation zu gewährleisten.

(Quelle: Verband russischer Städte)


Internationale Assoziation für Städtepartnerschaften (Международная ассоциация "Породненные Города")

Das Hauptziel der Internationalen Assoziation für Städtepartnerschaft ist die Förderung bilateraler und multilateraler Beziehungen der lokalen und regionalen Behörden mit Partnern in anderen Ländern. Mehr als 180 Städte Russlands und der GUS-Länder beteiligen sich an den Aktivitäten der Assoziation.

Hauptaufgaben:

Die Assoziation nimmt an den Tätigkeiten internationaler Organisationen teil und arbeitet mit nationalen Vereinigungen lokaler und regionaler Behörden zusammen, um die Entwicklung wirtschaftlicher und kultureller Beziehungen, die Anwendung bewährter ausländischer Verfahren und moderner Technologien, den Erfahrungsaustausch über die demokratische kommunale Selbstverwaltung, die Gewährleistung einer nachhaltigen Entwicklung der Städte und Regionen, die Einbeziehung der Bürger in die aktive Teilnahme an verschiedenen Bereichen des städtischen Lebens sowie die Stärkung des Vertrauens, des Verständnisses und der Freundschaft zwischen den Völkern und Staaten zu fördern.

(Quelle: Internationale Assoziation für Städtepartnerschaften)


Weitere deutsche und russische Organisationen

Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. 

Der Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. (BDWO) wurde im Oktober 1996 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. Er ist ein Zusammenschluss von mehr als 70 Vereinigungen und Initiativen, die sich für die Vertiefung der Beziehungen zu den Menschen in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion einsetzen, z.B. durch

  • Bürgerbegegnungen zwischen West und Ost und Partnerschaften aller Art
  • Initiativen auf dem Gebiet der humanitären Hilfe
  • Studien- und Erholungsaufenthalte
  • die Erweiterung des Schüler- und Studentenaustausches
  • Weiterbildungsmaßnahmen und die Betreuung von Praktikanten
  • das Angebot von Deutsch- und Russischkursen
  • die Durchführung kultureller Veranstaltungen, Vorträgen, Fachtagungen und Symposien zu politischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen
  • die Verbreitung von Informationen, die ein differenziertes Bild des jeweiligen Partnerlandes zeichnen.

(Quelle: Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V.)
 

Stiftung West-Östliche Begegnungen

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Völkerverständigung und des Friedens durch Vertiefung und Ausweitung von gutnachbarlichen Beziehungen und Kontakten zwischen den Menschen in Deutschland und in den Partnerländern der Stiftung.

Die Stiftung unterstützt zukunftsgerichtete Begegnungsprojekte mit folgenden Partnerländern: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, die Republik Moldau, die Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, die Ukraine und Usbekistan. 

(Quelle: Stiftung West-Östliche Begegnungen)
 

Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

Zentrale Aufgabe ist die finanzielle Unterstützung von Jugend- und Schülerbegegnungen sowie von Austauschprogrammen für Fach- und Lehrkräfte. Darüber hinaus fördern die Stiftung Projekte zur Vertiefung der Sprachkenntnisse und ist beim Auf- und Ausbau von Partnerschaften sowie bei der Intensivierung von Kontakten zwischen Austauschorganisationen behilflich. Seit der Gründung der Stiftung 2006 bringt der DRJA pro Jahr ca. 17.000 Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und Lehr- und Fachkräfte aus Deutschland und Russland in Berührung mit dem jeweils anderen Land, seinen Menschen, seiner Sprache und seiner Kultur.

Weitere Informationen zu den Tätigkeitsbereichen der Stiftung finden Sie hier.

(Quelle: Deutsch-Russischer Jugendaustausch)
 

Deutsch-Russischer Austausch e.V.

DRA ist eine internationale, nichtstaatliche und gemeinnützige Organisation, die 1992 als Deutsch-Russischer Austausch gegründet wurde. Seit Ende der 1990er Jahre arbeitet der DRA mit Partnern in ganz Ost- und Mitteleuropa zusammen und unterstützt eine offene und friedliche Zusammenarbeit insbesondere zwischen Deutschland, Russland, Ukraine, Belarus und anderen Ländern der Östlichen Partnerschaft  - in einem demokratischen Europa ohne Grenzen.

Der DRA...

  •  engagiert sich in den Feldern Soziales und Bildung, Medien und Demokratie, Geschichte und Ökologie, bürgerschaftliches Engagement und Integration sowie Menschen- und Bürgerrechte.
  • verbindet Menschen und Organisationen und vernetzt gesellschaftliche Sektoren. Er fördert Austausch, Zusammenarbeit und Debatte — offen, vorurteilsbewusst und solidarisch.
  • setzt Kooperations- und Begegnungsprojekte um, mit Freiwilligen, Wissenschaftlern, Jugendlichen, Beamten, Journalisten und anderen Gruppen.
  • verfügt über Erfahrung und Expertise, die er in öffentlichen Veranstaltungen, in Seminaren und durch Beratung weitergibt und mit anderen teilt.
  • vereint als Mitgliederorganisation ehrenamtliches Engagement und professionelle Kooperation. Er ist das aktive Handeln all derer, die helfen, seine gemeinnützigen Ziele zu verwirklichen: seiner Mitarbeiter und Mitglieder, seiner Freiwilligen, Förderer und Spender.

(Quelle: Deutsch-Russischer Austausch e.V.)
 

Rat der Gemeinden und Regionen Europas - Deutsche Sektion

Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) ist eine europaweite Organisation der kommunalen und regionalen Gebietskörperschaften. Allein in Deutschland repräsentiert der RGRE rund 800 europaengagierte Städte, Gemeinden und Landkreise. Die kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene – Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Deutscher Landkreistag – sind ebenfalls Mitglieder der Deutschen Sektion des RGRE. Zu den Serviceleistungen zählt insbesondere, Kommunen „europafit“ zu machen, über Förderprogramme der EU zu informieren und kommunale Partnerschaften zu unterstützen.

Weitere Informationen zu den Aufgaben und Zielen des RGREs finden Sie hier.

(Quelle: Rat der Gemeinden und Regionen Europas)


Eberhard-Schöck Stiftung

Vom Unternehmer und Bauingenieur Eberhard Schöck Ende 1992 gegründet, fördert die Stiftung unter dem Motto „Wandel durch Ausbildung“ die bauhandwerkliche Berufsausbildung und das privatwirtschaftliche Bauhandwerk in der Ukraine, in Russland und in Moldau. Die Stiftung ist weit überwiegend operativ tätig.

Übergeordnetes Ziel der Stiftung ist die Unterstützung beim Aufbau mittelständischer Strukturen, die zur Verfestigung von Demokratie und Marktwirtschaft in den Partnerländern beitragen sollen.

Sie gewährleistet mit ihren Maßnahmen und Projekten den Know-how-Transfer und bearbeitet wirtschaftliche, gesellschaftliche, strukturpolitische und bildungspolitische Themenfelder.

Mit den Austauschprogrammen wird darüber hinaus ein Forum für internationale Verständigung angeboten, das gegenseitigem Verständnis, Achtung und Völkerfreundschaft dient.

Partner der Stiftung sind Nichtregierungsorganisationen, Ausbildungseinrichtungen, Interessenvertretungen des Handwerks, Städte, Handwerksbetriebe und staatliche Einrichtungen. Für die Umsetzung ihrer Maßnahmen und Projekte stehen der Stiftung Experten für alle Aspekte des Bauhandwerks, des Bauwesens und der beruflichen Bildung  zur Verfügung. (Hier nachzulesen.)

(Quelle: Eberhard-Schöck Stiftung)


Auswärtiges Amt

Auf der Website des Auswärtigen Amtes finden Sie sämtliche Informationen zu Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Technologie, Umwelt, Entwicklungsfragen und vielen weiteren Themen. 


(Foto rechts © Manfred Brückels)