Projekt des Teams Düren - Mytischi

Beim 3. Jugendforum des XV. Städtepartnerkonferenz im Kreis Düren hatten elf deutsch-russische Städtepartner-Teams vom 21. bis 28. Juni 2019 Zeit, ein gemeinsames Projekt zu erarbeiten.

Das Team Düren-Mytischi traf in diesem Zusammenhang zum ersten Mal aufeinander. Doch hinderte dies nicht daran, sofort aktiv und ambitioniert im Team zusammen zu arbeiten.

Gemeinsam wurde ein Projekt mit dem Namen „YOUth“ erstellt. Dieses sieht einen Austausch zwischen den Jugendorganisationen Mytischi und Düren vor und soll die Jugendlichen der Städte zu einem aktiven Beitrag für die Gemeinschaft bewegen. So ist der Name des Projektes ein Wortspiel aus den Englischen Begriffen „du“ und „Jugend“.

Als erster Teil des Austausches ist eine Reise des deutschen Teams nach Mytischi (20km nordöstlich von Moskau) vorgesehen. Im September soll ein eintägiges Forum zum Thema „Jugendprojekte“ stattfinden. Eröffnet wird dieses erste Treffen durch eine „Allee der Freundschaft“: Gemeinsam mit weiteren Jugendlichen werden Bäume als Zeichen der Städtepartnerschaft gepflanzt. Gleichzeitig wird in beiden Partnerstädten ein „Wettbewerb“ im Bereich des Ehrenamtes eingeleitet. Dieser sieht vor, dass jede Person, die Freiwilligenarbeit leistet, Punkte bekommt, welche am Ende des Projektjahres ausgerechnet werden.

Das nächste Treffen findet im Mai 2020 in Düren statt. Nun kommt das russische Partnerteam nach Deutschland. Auch hier wird eine Allee der Freundschaft gepflanzt, die in diesem Fall einen Kunst-Wettbewerb eröffnet.

Beendet wird das erste Jahr des Projektes „YOUth“ im September 2020. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden im Herbst zusammengetragen. Ebenfalls findet eine Zeremonie mit den Gewinner/innen des Ehrenamtlichen Wettbewerbs statt.

Die Erarbeitung des Projektes ist geprägt von beidseitigem Interesse an Kultur, Umwelt und Sozialer Arbeit. Da bereits eine Jugendorganisation in Mytischi existiert, liegt es zuerst an den Teilnehmer/innen im Kreis Düren, solch eine Organisation auf die Beine zu stellen. Hier kann sich die deutsche Seite an denErfahrungen der russischen Partner/innen orientieren.

Ein Punkt, welcherbei der Zusammenarbeit nicht in Vergessenheitgeraten darf: Bei der Durchführung des Projektes muss darauf geachtet werden, die einzelnen Treffen in der Zeit der deutschen Schulferien zu legen.Aus deutscher Seite reisen Schüler/innen an, während auf russischer Seite bereits in der Arbeitswelt tätige Teilnehmer/innen stehen. Nichtsdestoweniger hat die beidseitig offene und arbeitswillige Zusammenarbeit gezeigt, dass diese Angelegenheit nicht zu einem unüberwindbaren Problem wird.

 

Text: Alexandra Majorov