1. Arbeitsgruppe: „Energieeffiziente und nachhaltige Stadtentwicklung“

Schon heute leben mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten, bis zum Jahr 2050 sollen es schon sieben von zehn sein. Städten und Gemeinden kommt daher eine entscheidende Rolle bei Energieeinsparung und Klimaschutz zu. Städte und Kommunen stehen bei Energie und Klimaschutz vor komplexen Herausforderungen. Wie gehen Städte mit den Herausforderungen um? Welche Entwicklungsstrategien und Instrumente haben sich bewährt und an welchen Stellen brauchen Kommunen Unterstützung? Sind die Rahmenbedingungen für Energieeinsparung und Klimaschutz ausgereift? Welche Instrumente können Kommunen auf dem Weg zur nachhaltigen energieeffizienten Energieversorgung unterstützen?

Koordination: Deutsche Energie-Agentur (dena)  
Mittwoch, 26. Juni 2019  Ort: Kreisverwaltung Düren  


1. Bund-Länder-Kommunen-Dialog  
Schon heute leben mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten, bis zum Jahr 2050 sollen es schon sieben von zehn sein. Städten und Gemeinden kommt daher eine entscheidende Rolle bei Energieeinsparung und Klimaschutz zu. Städte und Kommunen stehen bei Energie und Klimaschutz vor komplexen Herausforderungen. Wie gehen Städte mit den Herausforderungen um? Welche Entwicklungsstrategien und Instrumente haben sich bewährt und an welchen Stellen brauchen Kommunen Unterstützung? Sind die Rahmenbedingungen für Energieeinsparung und Klimaschutz ausgereift? Welche Instrumente können Kommunen auf dem Weg zur nachhaltigen energieeffizienten Energieversorgung unterstützen?  


2. Zukunftsfähige Energieversorgung für Städte  
Wie sieht klimagerechte kommunale Energieversorgung aus, die sich auch in Zukunft unter Berücksichtigung des voranschreitenden Klimawandels behaupten kann? Welche Veränderungen in der kommunalen Energieversorgung sind notwendig?  Bei der mittel- und langfristigen Weiterentwicklung des städtischen Energiesystems entstehen zahlreche Herausforderungen. Städte sind gezwungen, diesbezüglich Strategien zu entwickeln. Hierbei stellt sich die Frage, wie die verschiedenen Ausgangssituationen (Demografie, wirtschaftliche Entwicklung, geografische Lage/ Energieeinsparpotenzial etc.) und Akteur-Konstellationen (Privat-/Gewerbe-Mieter, Vermieter/Inhaber/ Wohnungsbaugesellschaft, EVUs, Kommune-Land-Bund, Energiedienstleister, Unternehmen etc.) die Strategien beeinflussen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der sicheren zukunftsfähigen kommunalen Energieversorgung ist die Notwendigkeit einer Gesamtbetrachtung der maßgeblichen Sektoren Strom, Wärme und Mobilität einschl. erforderlicher Infrastruktur (Netze, Speicher, ÖPNV-Netze, Gebäude und Ladeinfrastrukturen). Wie können Städte alle relevanten „Baustellen“ im Blick behalten? 

 
3. Städte und ihre Handlungsfelder auf dem Weg zur klimafreundlichen und energieeffizienten Stadtentwicklung  
Auf die Kommunen kommen auf dem Weg zur klimafreundlichen und energieeffizienten Stadtentwicklung zahlreiche Aufgaben zu. Städte und Gemeinden sollen in der Energiewende energieeffiziente Maßnahmen entwickeln und umzusetzen, sie sollen alle relevanten Akteure einbeziehen und Vorbild für Bürgerinnen und Bürger sein. Die sinnvolle Realisierung der Einsparpotentiale bedarf eines systematischen Ansatzes. Wie können Energie- und Klimaschutzmanagementsysteme Kommunen dabei unterstützen?