Quo vadis deutsch-russische Beziehungen

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Am Mittwoch ging die Konferenz mit einer lebhaften und hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion „Quo vadis deutsch-russische Beziehungen?“ weiter. Visafreiheit zwischen den beiden Ländern und die Krimfrage standen dabei im Mittelpunk.  Die bekannte Journalistin Gabrielle Krone-Schmalz kritisierte, dass das Thema „Krim“ tabuisiert ist. „Man sollte doch Realitäten zur Kenntnis nehmen und zumindest darüber reden“, sagte sie.

 

 

Städtepartnerkonferenzen finden alle zwei Jahre abwechselnd in Russland und Deutschland statt. Ihr Ziel besteht darin, die Perspektiven für eine intensivere Zusammenarbeit auf regionaler und kommunaler Ebene sowie neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Nichtregierungsorganisationen und Kommunen auszubauen. Vor zwei Jahren war die russische Stadt Krasnodar der Gastgeber. Dieses Jahr kamen fast 300 aktive Lokalpolitiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Russland in den Kreis Düren, der seit 2011 eine lebhafte Partnerschaft mit dem Kommunalkreis Mytischi in der Moskauer Oblast pflegt.

Die Konferenz wurde am Dienstag im Krönungssaal des Aachener Rathauses feierlich eröffnet. Trotz der glühenden Hitze waren am Abend mehr als 700 Gäste versammelt. In seiner Eröffnungsrede vermied der Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet die „wunden Punkte“ in der deutsch-russischen Beziehungen anzusprechen und unterstrich die Gemeinsamkeiten. Der Sonderbeauftragte des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit Michail Schwydkoj sah das strahlende Sommerwetter als Omen für die zukünftigen deutsch-russischen Beziehungen. Der Höhepunkt des Abends war die Unterzeichnung eines weiteren Partnerschaftsvertrages zwischen Heilbronn und Noworossijsk. Inzwischen gibt es 112 Partnerschaften zwischen deutschen und russischen Städten.

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Foto: ©Rudi Böhmer/Kreis Düren
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