Ein Symbol der Freundschaft - Architekten Delegation aus Irkutsk besucht Pforzheim

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In der russischen Partnerstadt Irkutsk soll in diesem Jahr an zentraler Stelle, unweit vom Rathaus ein Pforzheim-Platz entstehen, der die Atmosphäre deutscher Plätze nach Irkutsk transportiert und ein Symbol der Städtepartnerschaft ist.

Eine dreiköpfige Architektendelegation unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des Komitees für Stadtbaupolitik der Stadtverwaltung Irkutsk, Sergej Aleksandrov, ist daher vom 1. bis 7. Februar in Pforzheim. Während des Aufenthalts werden letzte Detailplanungen für den Pforzheim-Platz abgestimmt. Dabei geht es vor allem um die Aufstellung einer Skulptur des Pforzheimer Künstlers René Dantes, die auf Vermittlung von Oberbürgermeister Peter Boch von der Sparkasse Pforzheim Calw mit einer großzügigen Spende unterstützt wird.

Die Idee zum Pforzheim-Platz entwickelten Irkutsker Jugendliche im Jahr 2017 auf der Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz in Krasnodar. Die Regierung Russlands legte 2017 ein mehrjähriges Förderprogramm für die „Gestaltung von Wohlfühlzonen in den Städten“ auf, zu dem bürgerschaftliche Projekte eingereicht werden konnten. Die Deutsch-Russischen Gesellschaften aus Irkutsk und Pforzheim griffen diesen Vorschlag auf und wurden von beiden Stadtverwaltungen aktiv unterstützt. Zur Eröffnung im Herbst diesen Jahres ist Oberbürgermeister Peter Boch eingeladen.

Da der Pforzheim-Platz in Irkutsk ein Begegnungs- und Erholungsort für Familien sein soll, ist es ein weiteres Anliegen der Fachleute aus Irkutsk, sich über Spielplätze und Gestaltungselemente für Kinder zu informieren. Auf die Delegation aus Irkutsk wartet ein umfangreiches Fachprogramm, denn sie haben sich verschiedene weitere Themen für Fachgespräche gewünscht, beispielsweise Stadtplanung und Denkmalschutz. „Ich bin sehr gespannt auf den Austausch mit den Gästen aus Irkutsk und freue mich über das Interesse und die Offenheit meiner Ämter zu Fachgesprächen mit der Delegation. Gerne unterstützen wir diese tolle Idee“, so Bürgermeisterin Sibylle Schüssler. Betreut werden Sergej Aleksandrov, Elena Konowaljuk und Elena Treskina von der Deutsch-Russischen Gesellschaft in Pforzheim. Wie der leitende Architekt Sergej Aleksandrow erklärt, möchte man „den Details wie Bänken, Behältern und kleineren Elementen für Kinder besondere Aufmerksamkeit schenken“ – die „deutsche Seele“ solle auf dem Pforzheim-Platz spürbar sein.

Weitere Informationen zur Partnerschaftsarbeit finden Sie auf der Website der Stadt Pforzheim: www.pforzheim.de


Texte und Bilder: Stadt Pforzheim, Geschäftsbereich Kommunikation und Internationales, Pressereferenten Michael Strohmayer, Philip Mukherjee

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