Die "Brücken der Freundschaft" fördern die deutsche Sprache und Partnerschaften in Russland

"Brücken der Freundschaft“ ist die Initiative des ehemaligen Mathematiklehrers Arsen Zaloew aus Kasachstan, der in Deutschland lebt. Das Ziel der Initiative, die seit 2002 existiert, ist durch bessere gegenseitige Information das Interesse an der deutschen Sprache zu fördern und Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und den GUS-Staaten aufzubauen und zu unterstützen. Schulen aus verschiedenen Regionen Kasachstans, Russlands und der Ukraine nehmen daran teil. Der Name der Initiative spricht für sich selbst: Menschen zu verbinden, damit sie sich besser verstehen. Die Hauptaktivitäten sind die Newsletter, die jedes zweite Jahr veröffentlicht werden, permanente E-Mail-Kontakte und Treffen auf regionaler Ebene.

Die Werbung für die deutsche Sprache und für alles, was Deutschland betrifft, ist eine zentrale Aufgabe der Initiative. Seit Jahren bekommen die Deutschlehrer/innen aus den GUS-Staaten pädagogische Zeitschriften aus verschiedenen Ländern Deutschlands, wie die „EZ“-Elternzeitschrift (Bayern),“Schule aktuell“ (Schleswig-Holstein), „KLASSE“ (Sachsen), „Magazin-Schule“ (Baden-Württemberg), „Schule-machen“ (Rheinland-Pfalz), die Münchner Kinderzeitung und viele weitere.

Die Vernetzung der hierbei aktiven Personen/Schulen in Deutschland, Russland, Kasachstan und Ukraine auf verschiedenen Wegen dient dem Austausch von Informationen, Erfahrungen und dem gegenseitigen Kennenlernen. Die Initiative nutzt die Möglichkeiten der Pressearbeit, um die verschiedene Aspekte des Projektes in den Massenmedien zu zeigen.

Hauptaufgabe der Initiative „Brücken der Freundschaft“ ist, die Arbeit vor Ort zu aktivieren und den Beteiligten die Möglichkeit zu geben, Eigeninitiative zu entwickeln. Die Schulen der Initiative vereinen sich in einem „Nest“. Jede Schule arbeitet sowohl allein vor Ort, als auch gemeinsam im „Nest“ mit anderen Schulen. Die Besonderheit und Attraktivität der Initiative liegen darin, dass jede Schule und Bildungsorganisation daran teilnehmen kann, um bei sich alle positiven Erfahrungen zu wiederholen.

Die Arbeit am Projekt zeigt, dass es Vorbildcharakter hat und auf nachhaltige längerfristige Partnerschaften ausgerichtet ist. Es hat die Funktion eines Impulsgebers und wird die Motivation aller Kooperationspartner anregen. Das Projekt sieht sich als ein Beitrag zur Völkerverständigung und Schlüsselqualifikationen wie Toleranz, gegenseitigen Respekt und Akzeptanz von Verschiedenheit bei den Beteiligten entwickeln helfen.

Sponsor der Initiative ist Malzfabrik Mich. Weyermann GmbH & Co.KG aus Bamberg.

 

Ansprechpartner:

Arsen Zaloew

ars_nk(at)web.de