„The Night Holocaust Projekt“

„The Night Holocaust Projekt“ ist ein internationales Projekt mit der Zielsetzung ein „Statement“ gegen Hass und  Völkermord zu setzen. Die Weltpremiere des internationalen "The Night Holocaust Project" steht unter dem Motto:

"Wir müssen dem Hass  Einhalt gebieten, der uns umgibt, weil er nur zu weiteren Genoziden führen kann!"

Mit diesem Event, das seinen Anfang mit der Weltpremiere am 27. Januar 2019 in Kaliningrad nimmt, an einer besonderen Schnittstelle russischer und deutscher Geschichte, wird ein starkes Zeichen mit Signalwirkung gegen das Aufkommen von Hass und Gleichgültigkeit in unseren Gesellschaften und auch ein starkes Zeichen gegen Völkermord gesetzt werden, an diesem besonderen Ort wird zudem auch ein Zeichen der Verständigung und der Freundschaft zwischen beiden Nationen Russland und Deutschland gesetzt.

Bei dem Projekt handelt es sich um ein hochkarätiges kulturelles Ereignis von außerordentlicher geistiger und emotionaler Tiefe, das sich als Statement gegen Hass in Gesellschaften und gegen Völkermord wendet und zugleich an den Holocaust erinnert.  Vorgetragen werden 20 symphonische Kompositionen (Orchester und Chor ca. 130 Pers.) von Maestro Leib Glantz jeweils im Wechsel mit 19 Textauszügen aus dem Buch „Die Nacht“ von Elie Wiesel. Die musikalischen und narrativen Texte werden mit russischen Untertiteln auf die im Dom vorhandene  Leinwand projiziert. Die Texte werden zudem durch einen russischen Künstler in russischer Sprache vorgetragen. Es handelt sich hierbei um ursprünglich kantorale liturgische Musik die durch Maestro Josef Ness in das symphonische Genre transformiert wurde. Die Qualität der Kompositionen ist vergleichbar mit der von Beethoven, Bach u.a. . Die künstlerische Leitung hat Maestro Arkardi Feldman (Kaliningrad), Dirigent und Direktor des Kaliningrader Symphonieorchester und Chor. Die berühmte russische Schauspielerin und Sängerin Tamara Gvirdtsiteli wird in russischer Sprache 19 Ausschnitte aus Elie Wiesels Memoiren "Night" erzählen. Dies ist eine zu tiefst bewegende und eindringliche Erinnerung an einen 15-jährigen Überlebenden aus dem Todeslager Auschwitz. Elie Wiesel wurde 1987 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Auf Anregung und Wunsch des Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Kaliningrad, Dr. Michael Banzhaf, wird das Event mit der jährlichen Erinnerungsveranstaltung am Mahnmal in Jantarny (ehemals Palmnicken), dass an die 7500 hier grausam ermordeten jüdischen Frauen und Kinder erinnert, inhaltlich und organisatorisch verknüpft, sodass das Anliegen hier seine ganz konkrete Bedeutung erfährt.

Die Welturaufführung findet am 27. Januar 2019 im Kaliningrader Dom, Russland statt. Weitere Konzerte sind in Moskau, St. Petersburg und Woronesch geplant. Das Event wird durch das Kaliningrader Fernsehen übertragen.  

Quelle:   www.TheNightHolocaustProject.com 5.