Städtediplomatie durch Städtepartnerschaften

Welche Rolle spielen zwischenstaatliche Krisen in deutsch-russischen Städtepartnerschaften 1990 bis 2017?

Masterarbeit von Bianca Creutz aus Leipzig behandelt das Thema der deutsch-russischen Partnerschaften am Beispiel der Kooperation zwischen Dresden und St. Petersburg,  Hamburg und St. Petersburg, Dortmund und Rostow am Don, Erlangen und Wladimir sowie Neubrandenburg und Petrosawodsk.

Den akademischen Grad „Master der Partnerschaft“ gibt es noch nicht, aber Grundlagenforschung in diesem Bereich ist jetzt zumindest mit der Arbeit von Bianca Creutz geleistet. Im Vorjahr meldete sich die Studentin der Universität Leipzig im Rathaus Erlangen und bat darum, im Rahmen ihrer Erhebungen Angaben zu den Kontakten mit Wladimir zu machen und einen Fragebogen auszufüllen.

Die Arbeit ist mittlerweile abgeschlossen und – Gratulation! – mit der Note 1,7 bewertet. Bianca Creutz M.A. arbeitet nun gerade im Rahmen eines Fellowships für einen Urban Think Tank in Moskau. Sie studierte in Mainz, Münster, Leipzig und Sankt Petersburg Soziologie, Politikwissenschaft, European Studies und Internationale Beziehungen. Ihre Schwerpunkte sind internationale Umweltpolitik und Städtepolitik mit einem geografischen Fokus auf das östliche Europa und die Russische Föderation. In ihrer Masterarbeit setzte sie sich mit der Frage auseinander, wie Kommunen im Rahmen von Städtepartnerschaften mit zwischenstaatlichen und politischen Krisen umgehen. Dabei untersuchte sie fünf deutsch-russische Städtepartnerschaften, darunter eben auch das Paar Erlangen-Wladimir. Das Ergebnis ist hier nachzulesen:

www.russlandpartner.de/fileadmin/user_upload/masterarbeit_06_04_18_final.pdf